Mögliche Begegnung

beschreibt ein mögliches Treffen der Herren Bach und Händel, die sich in Wirklichkeit nie begegnet sind. Händel und Bach sind beide im Jahr 1685 geboren, fast am gleichen Tag und Ort. Sie haben ähnliche Sorgen, am Ende ihres Lebens sterben sie blind und einsam. Sie sind die bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Heimat, Bach in Deutschland, Händel in England.

Hätten sie sich bei einer möglichen Begegnung etwas zu sagen gehabt? Wären sie Freunde oder Feinde gewesen oder einfach Kollegen geblieben, jeder auf seine Art?

Zwei Götter der Musik auf dem schwankenden Boden des Alltags, des allzu Menschlichen. Begeisterte Kritiker finden das Thema "geistvoll", "spritzig", "faszinierend", "intelligent", "raffiniert" und sprechen von einer "Sternstunde großen Schauspiel-Theaters".

Als Bühnenautor hatte Paul Barz vor allem mit "Mögliche Begegnung" (UA in Berlin 1985 mit Ernst Schröder und Martin Held), dem fiktiven Treffen von Bach und Händel, einen internationalen Erfolg. Das Stück wurde bis heute in über hundertzwanzig Inszenierungen gezeigt, in vierzehn Sprachen übersetzt und stand unter anderem jahrelang in Warschau und am Moskauer Künstlertheater im Repertoire.


home